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Ursprüngliche Tiernahrung

    Die Ursprünglichkeit der Natur im Napf?

    Häufig steht dabei die Frage im Raum, ob hochwertige Fertignahrung lieber als Feucht-, Halbfeucht- oder Trockenfutter gefüttert werden soll oder ob man sich doch eher für die BARF-Variante entscheidet. Im Vordergrund steht hier oftmals aber auch der Aspekt einer getreide- und kartoffelfreien Ernährung. Zunächst einmal sei gesagt, dass es kein Richtig oder Falsch in Bezug auf die verschiedenen Fütterungsarten gibt, denn sie alle gewährleisten eine ausgewogene und gesunde Versorgung der Tiere. Der Zoofachhandel hält hier ein enormes Produktportfolio hochwertiger Alleinfuttermittel bereit und auch Befürworter der BARF-Fütterung können sich über eine ausgezeichnete Auswahl an fertigen BARF-Menüs freuen. Neben der Berücksichtigung, wie Hund und Katze das Futter vertragen, ist es also die individuelle Entscheidung der Tierhalter, die hierbei zum Tragen kommt.

    Verstehen, was drin ist

    Doch was ist artgerecht und welche Bedeutung haben Getreide und Kartoffel überhaupt in der Tiernahrung? Um zu verstehen, was eine ausgewogene Ernährung von Hund und Katze ausmacht, ist es unter anderem wichtig zu wissen, dass beide Tierarten unterschiedliche Nährstoffanforderungen an ihr Futter stellen. Für die Katze als reiner Fleischfresser bedeutet das, dass für sie mehr Proteine, Fette sowie andere Mineralstoffe und Vitamine im Futter enthalten sein müssen als in der Nahrung des Hundes. Katzenfutter ist energiereicher als Hundefutter und mit lebenswichtigem Taurin angereichert. Dieser so wichtige Nährstoff ist nur aus Fleisch und Fisch zu gewinnen und liegt in vielen tierischen Geweben vor. Auch Innereien wie Leber oder Lunge verfügen über einen hohen Tauringehalt. Hunde hingegen besitzen einen höheren Bedarf an Kohlenhydraten als wichtige Energielieferanten im Futter. Diese werden beispielsweise aus Weizen, Kartoffeln und Gemüse gewonnen. Für alle Rohstoffe im Futter der Vierbeiner gilt stets: sie müssen in ihrer Verdaulichkeit zu den physiologischen Strukturen der Tiere passen, damit sie entsprechend verwertet werden können. Das heißt: Richtig verarbeitet, sind Getreide und Kartoffel daher sowohl im Hunde- wie auch Katzenfutter ein gesunder Bestandteil. In Form von Stärke dienen sie den Tieren als Kohlenhydratlieferant, ebenso wie Gemüse oder Obst es tun, denn sie alle speichern ihre Energie in Form von Stärke. Als pflanzliche Eiweißquellen liefern Getreide und Kartoffel darüber hinaus wichtige Proteine, die neben tierischen Eiweißquellen zu einer ausgewogenen Ernährung gehören. Gemäß ihren spezifischen Nahrungsgewohnheiten, können gesunde Hunde und Katzen mit Futtermitteln, die Getreide und Kartoffel beinhalten problemlos ernährt werden. Doch was der eine Vierbeiner gut verträgt, bereitet dem anderen möglicherweise größere Schwierigkeiten. Dank der Vielfalt an Produkten, die eine getreide- und kartoffelfreie Ernährung gewährleisten, bietet der Fachhandel hochwertige Alternativen einer gesunden Fütterung ernährungssensibler Vierbeiner an.

    Getreide- und Kartoffelfreie Ernährung im Trend

    Doch neben möglichen Unverträglichkeiten oder einer Futtermittelallergie gibt es bei Tierhaltern auch einen ganz klaren Trend, den Speiseplan ihrer Schützlinge bewusst getreide- und kartoffelfrei zu gestalten. Das große Interesse am Thema lässt vermuten, dass sich viele Zweibeiner intensiv mit einer gesunden Ernährung befassen und das nicht nur für sich selbst, sondern eben auch für den tierischen Freund. Es bleibt die Entscheidung jedes einzelnen Tierbesitzers, wie er den Napf seines Lieblings füllt.